Let´s Dance Tabledance

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Willkommen auf dem Blog für Tabledancer und Tänzerinnen aus dem Süden Württembergs

Tabledance - Entstehung/ Geschichte

Der Tanzstil des Tabledance wird in erster Linie in diversen Clubs durchgeführt, sei es in Discotheken durch so genannte GoGo- Girls oder in erotischen Nachtclubs. Der Tanz zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sehr leicht bekleidete Männer und Frauen auf einer dafür vorgesehenen Bühne oder auf direkt auf dem Tresen vor dem Publikum auftreten. Der unterschied zum Striptease ist hier, dass die Kleidung in der Regel nicht abgelegt wird.

Die Art des Tanzes stammt ursprünglich aus den USA. In den diversen amerikanischen Bars, insbesondere in den Großstädten, war es üblich, dass die Tänzerinnen (oder auch Tänzer) die Beine weit spreizten und dabei den Oberkörper von der Bühne hinunterbeugten, um ihn dann vor den Gesichtern der Zuschauer hin- und herzubewegen oder zu schwenken. Während dieser "Tanzeinlage" war und ist es auch heute noch üblich, den Tänzerinnen Geldscheine (englischer tip) beispielsweise in den BH oder an ein anderes Kleidungsstück zu stecken. Das Anfassen der Tänzer beschränkt sich allerdings darauf, ihnen das Trinkgeld zuzustecken. Ein sonstiges Berühren darüber hinaus ist den Besuchern nicht gestattet, was auch zu einer ungeschriebenen Regel des Tabledance geworden ist: Schauen und genießen, aber nicht anfassen.

Das eigentliche Wort "Tabledance" stammt allerdings von einer ganz besonderen Tanzeinlage. So können die Besucher des Nachtclubs bei Interesse eine Tänzerin oder Tänzer nur für "sich auf den Tisch" bestellen. Dieser exklusive Service verlangt natürlich nach einer Extrabezahlung, die in unterschiedlicher Höhe ausfallen kann. Die Bezeichnung "Tabledance" stammt somit wörtlich vom "Tanz auf dem Tisch". Dieser individuelle Tanz für den jeweiligen Gast kann in einer etwas abgetrennten Nische des Clubs stattfinden oder in einem separaten Raum, in welchen dann eventuell, selbstverständlich für eine höhere Gage, auch ein Striptease durchgeführt wird. Diese Abwandlung des Tabledance wird auch als Private Dance bezeichnet. Ob eine solche Tanzvorführung in einem Striptease endet, ist allein von der Lokalität abhängig. In den USA wird hingegen strikt zwischen "bekleidetem" Tabledance und der Variante mit freiem Oberkörper unterschieden. Nachtclubs bzw. Discotheken, die in Deutschland Tabledance betreiben, bieten in der Regel keine Private Dances an und haben ein laufendes durchdachtes Programm, welches durch unterschiedliche Tänzertypen für Abwechslung sorgen soll. Die verschiedenen Tänzertypen sollen hierbei möglichst viele Geschmäcker der Kunden treffen. Die tanzenden Frauen und Männer sind jedoch in erster Linie stets sehr durchtrainiert, schlank und gutaussehend. Die für den Tabledance getragene Kleidung dient hier dazu, den Körper der Tänzer in erotischer Weise zu betonen. Die Kostüme bestehen oft aus glänzenden Stoffen und sind exotisch gestaltet, um den Betrachter zum Zuschauen zu animieren und seine Phantasie anzuregen.

Die Locations, in denen Tabledance aufgeführt wird, haben schon lange keinen anrüchigen Ruf mehr und können mit ihrem Programm ein bunt gemischtes Publikum ansprechen.
Unter Tabledance versteht man im Zusammenhang mit sehr ausschweifenden Partys (beispielsweise zum Oktoberfest in München oder zur Faschingszeit) auch das ausgelassene Tanzen auf den Tischen eines Festzeltes. Dies ist jedoch keine professionelle Art des Tanzes, sondern spiegelt nur die gute und auch angetrunkene Stimmung der Besucher wieder. Aufgrund der möglichen Unfallgefahr ist das "auf- den- Tischen- tanzen" allerdings in den meisten Fällen wie in den Festzelten des Oktoberfestes ausdrücklich verboten.

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